Homöopathie

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Der deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755 - 1813) formulierte aus den Erkenntnissen seines Selbstversuches 1790 mit Chinarinde das Ähnlichkeitsprinzip "Similia similibus curentur" (Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt). Seine Idee verbreitete sich schnell in Deutschland und Frankreich und ab 1900 auch in Amerika. Ausserhalb von Europa spielt die Homöopathie vor allem in Indien und Lateinamerika eine wichtige Rolle.

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Die individuelle Betrachtung des Patienten ist das Wichtigste. Dabei ist es weniger wichtig welche Krankheit oder Diagnose der Patient hat, sondern welche eigenen Krankheitssymptome er zeigt. Der Mensch wird als Einheit von Körper, Seele und Geist betrachtet. Oft sind Beschwerden auf eine klare Ursache zurückzuführen.
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Die homöopathischen Arzneimittel werden aus verschiedenen Substanzen hergestellt, zum Beispiel pflanzliche, tierische, mineralische und so weiter. Die Substanzen werden potenziert, das heisst sie werden stufenweise verdünnt und bei jeder Stufe kräftig geschüttelt. Dadurch wird die Heilkraft verstärkt, Substanzen welche giftig sind werden harmlos, solche die unverarbeitet keine heilende Wirkung haben werden zu wirksamen Heilmitteln.


Homöopathische Mittel können bei Mensch und Tier jeden Alters angewendet werden, sowohl bei chronischen wie akuten Beschwerden.